Meine Arbeit bei CPAJ!

Was ist CPAJ?
CPAJ ist ein Straßenkinder-Heim. So weit, so gut.
Die Ziele dieser Einrichtung sind es, Kinder langfristig von der Straße zu holen, ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen und eine Kindheit zu schenken. Mein Vorgesetzter Anselm hat mir erklärt warum diese Arbeit hier so wichtig ist und wie diese auch umgesetzt werden kann.

Die meisten der Straßenkinder werden aufgrund der Umstände in ihren Familien auf die Straße getrieben. Diese können aus der vorherrschenden Armut und der hohen Arbeitslosigkeit resultieren. Die Kinder versuchen dann auf der Straße zu überleben, indem sie betteln und die Reste von den Restaurants essen. Diese Kinder sind aber auch ein Teil der Zukunft von Ruanda, weswegen es umso wichtiger ist, sie zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

Umgesetzt wird das durch den Strukturierten Tagesablauf bei CPAJ. Um 6:30 Uhr beginnt der Tag mit dem Frühstück. Danach räumen alle das Gelände auf und versammeln sich anschließend zur „Morning Devotion“ in der großen Halle. Nach dieser gehen die ersten in die Schule.

Nur um das einmal kurz zu erklären. In Ruanda gibt es zwei Zeiten zu denen man zur Schule gehen kann. Die ersten Vormittags und der Rest nachmittags. Das liegt daran, dass die Schulen viel zu überfüllt sind und so kann es vorkommen, dass auf einen Lehrer oder eine Lehrerin bis zu 60-100 Schüler kommen können.

Nachdem also ein Teil der Kinder zur Schule gegangen sind, verbringt der Rest den Morgen mit mir. Zusammen spielen wir Fußball oder Basketball. Manchmal auch das Steinchenspiel, welches ich euch in meinem letzten Eintrag nähergebracht habe.  Falls ihr Ideen habt, was man mit Kindern im Alter 5-16 machen kann, könnt ihr diese unter diesem Eintrag kommentieren.

Um 12:00 Uhr gibt es Mittagessen und die Vormittagsgruppe kommt aus der Schule. Es gibt meistens Reis oder Mais-Brot-festerer-Brei-Sache und dazu eine Kelle Bohnensoße. Wenn das Mittagessen vorbei ist geht die andere Gruppe zur Schule. Ich spiele dann mit der anderen Gruppe die gerade aufgelisteten Sachen. Ich esse übrigens mit den Lehrern und anderen Betreuern um 13:30. Für mich ist der Tag um 17:00 Uhr dann schon vorbei und ich gehe nach Hause. Um dieselbe Zeit kommt Claude, der Nachtarbeiter. Ich habe das Programm nach 17:00 Uhr noch nicht selber mitbekommen, aber wenn um 18:00 Uhr alle Kinder wieder da sind, wird sich gewaschen und zu Abend gegessen. Danach besteht auch noch die Möglichkeit einen Film zu gucken und/oder ins Bett zu gehen.

Ich habe auch schon oft Gespräche zwischen anderen Betreuern und Kindern mitbekommen, in denen über die persönlichen Problemen, Sorgen und Ängste gesprochen wird.

Ich werde in meinem nächsten Beitrag über die Küche berichtet, in der die drei Malzeiten gekocht werden und die Pläne mit ihr. Zudem habe ich soeben erfahren, dass ich einen anderen Freiwilligen aus Süd-Korea bekommen werde. Dat is supa J

Falls ihr selber aktiv werden wollt und dieses super wichtige Projekt direkt unterstützen wollt und ihr selber noch Fragen stellen wollt, könnt ihr mir in den Kommentaren ausfragen.

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